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SAP-Berater – so gelingt der Quereinstieg!

 

Der Job als SAP-Berater ist attraktiv – hohe Löhne und die Chance sich ständig weiterzuentwickeln machen den Job interessant. Doch wie wird man SAP-Berater und wie gelingt der Quereinstieg?

BIBER & ASSOCIATES beantwortet diese Fragen – für SAP-Berater mit Erfahrung bieten wir darüber hinaus eine eigene SAP-Jobbörse.

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July 17, 2013

Chancen und Perspektiven für SAP Junior Berater und SAP Quereinsteiger

Der Weg zum ersten SAP-Beraterjob – Was zählen Studium, Zertifizierung und Praxis?

Hohe Gehälter und schnelle Lohnsteigerungen – „Karriere machen“ kann man heute in den wenigsten Jobs besser als in der Rolle des SAP-Beraters. Dieser Weg steht mehr Leuten offen, als viele glauben. Unabhängig von Studienrichtung und erstem Job ist ein Quereinstieg in die SAP-Beratung durchaus möglich. Denn hier achtet kaum jemand auf Titel, Ausbildungen und Zertifizierungen, es zählen die praktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Mit den richtigen Voraussetzungen und dem Ehrgeiz, sich die praktischen Erfahrungen zu erarbeiten, kann der Einstieg in die beliebte Sparte gelingen.  Die Unterschiede bei Gehalts- und Karriereoptionen für SAP-Berater gleichen sich, unabhängig vom Ausbildungsweg, nach drei bis fünf Jahren Projekterfahrung an. Doch wie kommt man zum ersten Job?

Neun von zehn Studien-Absolventen, die direkt in die SAP-Beratung gehen, sind Wirtschaftsinformatiker, Wirtschaftswissenschaftler, Naturwissenschaftler oder Absolventen eines technischen Studiums. In der Regel haben diese „Direkteinsteiger“ einen Master oder Diplom-Titel. Für den Bachelor-Abschluss ist die Anerkennung nach wie vor geringer. Ein Doktor-Titel ist für den Einstieg kein Vorteil: Er lässt die Nachwuchskräfte im Vergleich zu anderen Bewerbern meist nur älter aussehen und ist vor allem etwas für diejenigen, die planen, in das Top-Management aufzusteigen. Zu diesem Zweck ist ein Doktor oder auch ein MBA auf Dauer nützlich.

SAP-Quereinsteiger haben im Gegensatz zu Direkteinsteigern sehr oft eine akademische Ausbildung durchlaufen, aber in ganz anderen Fächern – zum Beispiel Jura, Geisteswissenschaften oder auch Theologie. Selbst Nichtakademiker haben gute Chancen, beispielsweise nach einer Ausbildung  in Informatik-nahen oder kaufmännischen Berufen. Erst wenn es in einer späteren Phase der Laufbahn um SAP Leitungspositionen geht, verschafft eine akademische Ausbildung wieder einen Vorteil. Wirklich wichtig ist etwas anderes: Wer den SAP-Quereinstieg schaffen will, muss sowohl IT-Knowhow als auch betriebswirtschaftliche Kompetenz mitbringen. Viele erfolgreiche SAP-Quereinsteiger haben berufliche Erfahrung in einem dieser Felder gesammelt und bringen Interesse und Verständnis für den anderen Bereich mit.

Die Neueinführung von SAP-Systemen bietet Fortbildungschancen für interessierte SAP-Quereinsteiger oder angehende SAP-Juniorberater

SAP-Quereinsteiger waren zuvor oftmals im Controlling, Vertrieb oder in der Warenwirtschaft tätig und verfügen somit über genaue betriebswirtschaftliche Kenntnisse. Oder sie bringen umgekehrt IT-Kenntnisse mit, weil sie Webshop- oder Netzwerkadministrator beziehungsweise Programmierer waren. Manchmal erhalten Sie ganz ungeplant, im Rahmen einer SAP-Einführung in ihrem Unternehmen die Gelegenheit, sich zum SAP-Berater weiterzubilden. Auch die Arbeitsagentur zahlt gelegentlich eine SAP-Zertifizierung und manche Arbeitgeber tragen im Rahmen eines Outplacement-Verfahrens die Kosten. Kurse mit SAP-Zertifizierungen werden von SAP und von diversen Weiterbildungsanbietern veranstaltet.

Eine SAP-Zertifizierung ist aber in keiner Weise zwingend für einen Wechsel hin zur SAP-Beratung: Arbeitgeber ziehen das Learning-on-the-job, die praktische Erfahrung im SAP-Projekt, der Schulungserfahrung eindeutig vor. Dennoch kommt es in der Arbeit von Biber&Associates vor, dass angehende SAP-Berater ein Job-Angebot ausschlagen, um die begonnene und teure Weiterbildung zu Ende zu führen. Im Allgemeinen lassen sich die neuen Arbeitgeber darauf ein, dass der Bewerber die SAP-Weiterbildung beendet, bevor er die neue Stelle antritt. Sollte ein Arbeitgeber das ablehnen, ist es im Allgemeinen das kleinere Übel, die Weiterbildung abzubrechen. Denn die erste Stelle als SAP-Berater, bzw. SAP Junior Berater ist immer am schwierigsten zu finden. Wenn sich eine Chance bietet, sollte man als SAP Neu- oder Quereinsteiger unbedingt zugreifen.

Einstieg über SAP Beratungsfirmen und Initiativbewerbungen als SAP Junior Berater

Die Bewerbungen für die erste SAP-Position sollen SAP Junior Berater oder SAP-Quereinsteiger unbedingt vor Abschluss der Zertifizierung oder Weiterbildung auf den Weg bringen. Bewerbungsprozesse im SAP-Umfeld dauern lange, drei Monate sind keine Seltenheit. Hinzu kommt die Phase zwischen Vertragsunterschrift und Stellenantritt. Wer zu spät loslegt, riskiert eine unliebsame und unnötige Lücke im Lebenslauf.

Diese Lücke kann sich zu einem großen Problem auswachsen: Wer nach der Zertifizierung noch einige Monate als Freiberufler oder Trainer verbringt, weitere Zertifizierungen anstrebt oder gar noch eine Zeit lang in SAP-fremden Jobs arbeitet, hat seine Chancen auf eine Festanstellung als SAP-Berater schon nahezu verspielt. Einen solchen Lebenslauf verstehen Personaler so, dass der Bewerber trotz gewaltiger Nachfrage nach SAP-Fachkräften den Einstieg nicht geschafft hat.

Wer nicht durch äußere Einflüsse die Chance zum Umstieg in die SAP-Branche erhält,  kann sein Glück auch selbst in die  Hand nehmen. Biber&Associates empfehlen SAP-Quereinsteigern oder SAP Junior Beratern zu diesem Zweck Initiativbewerbungen bei kleinen und mittleren SAP-Beratungsfirmen. Diese Unternehmen haben häufig Personalbedarf, den sie oft nicht decken können. Daher sind viele Beratungsunternehmen bereit, ambitionierten SAP-Juniorberatern und SAP-Quereinsteigern eine Chance zu geben und diese auch einzuarbeiten und auszubilden. Beratungsunternehmen sind bei Bewerbern, die nicht hundertprozentig die Anforderungen erfüllen, oft kulanter als SAP-Endkunden und haben  auf dem SAP-Jobmarkt zudem eine Art Ausbilder-Funktion. Diese Unternehmen wären daher ein erster Anlaufpunkt für interessierte SAP-Juniorberater und SAP-Quereinsteiger. Eine Liste von SAP-Beratungsunternehmen in Deutschland finden Interessenten auf der Website von Biber & Associates.

Unverzichtbare Voraussetzungen für den SAP-Job sind Englischkenntnisse, gute Arbeitszeugnisse und ein klarer Lebenslauf. Reisebereitschaft gilt bei einem SAP-Beratungsunternehmen als selbstverständlich. SAP-Juniorberater oder SAP-Quereinsteiger sollten sich auf mindestens zwei bis drei Jahre Consulting mit umfangreicher Reisetätigkeit einstellen, das heißt, dass sie drei bis fünf Arbeitstage pro Woche unterwegs sind. Diese arbeits- und reiseintensive Zeit bleibt eine sehr gute Referenz für die gesamte berufliche Laufbahn. An der ersten Stelle muss man auch unter schwierigen Arbeitsbedingungen durchhalten: Die Erfahrungen von Vielwechslern werden im SAP-Umfeld als zweifelhaft angesehen, weil sich SAP-Projekte über Monate oder Jahre ziehen. Und selbst ein erfahrener SAP-Berater benötigt im neuen Job gewöhnlich sechs bis zwölf Monate, bis er das neue Umfeld beherrscht und vollständig eingearbeitet ist.

Lehr- und Meisterjahre und Perspektiven für erfahrene SAP Berater

Ist der Einstieg in den ersten SAP-Job geschafft, stehen Tür und Tor offen für eine spannende SAP-Karriere. Wer sich nach den „Lehrjahren“ auf dem Arbeitsmarkt für SAP Berater umschaut, dem bieten sich attraktive Weiterentwicklungspfade. Solide Projekterfahrungen und die Fähigkeiten bleiben dabei immer wichtiger für das Vorankommen als jeder Titel oder jede Zertifizierung. Nach den Erfahrungen von Biber&Associates fällt der Wechsel in die zweite SAP-Position immer wesentlich leichter als der Einstieg. Mit ein wenig Glück kann ein Bewerber dann bereits zwischen mehreren attraktiven Vertragsangeboten auswählen. Für SAP Experten mit erster Berufserfahrung kann es zudem sehr nützlich sein einen kompetenten Personalberater für die Stellensuche hinzuzuziehen.