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SAP-Arbeitsmarkt Schweiz: Man kennt sich

Was beim beruflichen Wechsel in die Schweiz zu beachten ist

Eins vorweg: Wer nur auf die lukrativen Schweizer Gehälter schaut, denkt nicht weit genug. SAP-Berater aus Deutschland, die einen Wechsel in die Schweiz erwägen, müssen einiges beachten, um den Sprung ins Nachbarland zu meistern. Unterschiedliche Mentalitäten und die Erwartungshaltung der Arbeitgeber stellen Bewerber vor große Herausforderungen. Patrick Pajot, Geschäftsführer Schweiz von Biber & Associates, zeigt auf, worauf sich SAP-Berater im Alpenland einstellen sollten. Zu den angenehmen Seiten gehören zum Beispiel ein freundlicher Umgangston und ein flexibler Arbeitsmarkt für Arbeitnehmer jeden Alters

Ein Einstieg in den Schweizer SAP-Arbeitsmarkt erscheint auf den ersten Blick oft vor allem finanziell attraktiv.  Pajot machte vor einem Jahrzehnt selbst den Schritt von Deutschland in die Schweiz und war dort zunächst auch selbst als SAP-Berater tätig. Er meint: „Die deutschen Berater sind sehr beliebt in der Schweiz. Das liegt vor allem an der guten Ausbildung. Aber zwischen den Unternehmenskulturen der beiden Länder liegen mitunter Welten.“

Um in einem Schweizer Bewerbungsprozess zu bestehen, müssten sich Deutsche an ihre gute Kinderstube erinnern. Weiche Faktoren sind entscheidend: das richtige Maß an Augenkontakt, die Fähigkeit, den anderen ausreden zu lassen, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit. Auf solche Aspekte legen die Schweizer größten Wert. Es herrscht ein ganz anderer Umgangston im Unternehmen. Die Kommunikation ist respektvoller, zuvorkommender und zurückhaltender. Deutsche haben oft ein zwiespältiges Verhältnis dazu: Sie nehmen diese Wertschätzung zwar gerne an, aber verhalten sich nicht unbedingt selbst so. „Kulturell geprägte Verhaltensweisen, wie der gelernte Kommunikationsstil, sitzen tief. Da fällt vielen die Anpassung schwer“, so Pajot.

Bei SAP-Beratern zählt die Motivation

Fachkräfte für SAP sind in der Schweiz genauso gefragt wie in Deutschland. Allein Biber&Associates haben derzeit über 200 offene Stellen in der Datenbank. Es wäre aber falsch zu glauben, dass aus diesem Grund jeder Bewerber mit Kusshand genommen wird. Neben der genannten Fähigkeit, sich an die Arbeitskultur anzupassen, prüfen die Unternehmen vor allem die Motivation. Es geht um die Frage, ob sich jemand auf der Stelle, für die er sich bewirbt, über Jahre hinweg einsetzen will.

Deshalb ist eine Bewerbung mit einem Motivationsschreiben viel aussichtsreicher als eine, die nur aus Lebenslauf und Projektliste besteht. Ein fehlendes Anschreiben gilt häufig als Formfehler, insbesondere bei Familienbetrieben und Traditionsunternehmen. Dazu muss man wissen, dass ein Schweizer Unternehmen beträchtliche Kosten und Aufwand auf sich nimmt, um eine Arbeits- beziehungsweise Aufenthaltsbewilligung für den neuen Mitarbeiter zu erhalten. Die berechtigte Erwartung ist daher, dass dieser mindestens drei Jahre dem Unternehmen treu bleibt. Niemand will einem Bewerber nur eine Eintrittskarte in die Schweiz besorgen, um dann zuzusehen, wenn er nach kurzer Zeit zu einem anderen Unternehmen innerhalb des Landes wechselt.

Einen solchen Schritt würden viele geradezu als Verstoß gegen die Sitten betrachten. Langfristig rächt er sich so etwas. Denn die Schweiz stellt einen kompakten Arbeitsmarkt dar: Die SAP-Welt kennt sich. Im Bewerbungsprozess spielen Referenzen eine bedeutende Rolle. Der mögliche neue Vorgesetzte ruft den früheren an. Wer da eine Tür ungalant hinter sich geschlossen hat, tut sich unter Umständen schwer, woanders wieder unterzukommen. „Da schließen sich manchmal ganz viele Türen gleichzeitig“, sagt Pajot.

In der Gesamtbetrachtung ist der Schweizer Arbeitsmarkt jedoch flexibler als der deutsche. Zum Beispiel ist die durchschnittliche Verweildauer im Unternehmen kürzer. Ein Wechsel eines SAP-Beraters jeweils nach drei bis fünf Jahren ist üblich und stellt keine Schwachstelle im Lebenslauf dar. In Deutschland macht ein Berater seine SAP-Karriere nicht selten in einem oder in zwei Unternehmen über einen Zeitraum von zwanzig Jahren und länger. Die Perspektive für eine SAP-Karriere in der Schweiz umfasst meistens wesentlich mehr Stationen. Dabei bauen sich die SAP-Berater ein Netzwerk auf.

SAP-Berater in der Schweiz: Chancen für Berater über fünfzig

Im Gegensatz zu Deutschland verlängert sich auch die Kündigungsfrist  in der Regel nicht aufgrund einer längeren Zugehörigkeit zu einem Unternehmen. Damit geht einher, dass es auch für Bewerber mit über fünfzig Jahren attraktive Job-Chancen gibt. Im deutschen Arbeitsmarkt hat diese Gruppe es dagegen sehr schwer. Angesichts der Schweizer Gehälter kann mancher deutsche SAP-Berater mit 15 Jahren Projekterfahrung sogar nochmals eine sehr verantwortungsvolle Stelle finden und im Gehalt zulegen. Der Eintritt in den Schweizer Arbeitsmarkt steht auch dieser Altersgruppe offen und er bietet sehr viele Möglichkeiten – unter anderem in den Branchen Chemie, Pharma und Financial Services. Pajot: „Viele Großkonzerne und weltweit agierende Unternehmen haben ihren Hauptsitz in der Schweiz. Von hier aus werden Prozesse gesteuert und Strategien umgesetzt.“